"What you get is what you want!"

Wettbewerb Usability Challenge

 

Ziel

Die Usability Challenge ist ein Wettbewerb, der das Ziel verfolgt, dass Studierende sich methodisch mit aktuellen Themen der Usability auseinandersetzen. Durch Ihre aktive Projektarbeit erwerben Sie vertieftes Verständnis und Kompetenzen.

Die Usability Challenge wird ausgerichtet von der Gesellschaft für Informatik, konkret durch die Fachgruppe Software-Ergonomie des Fachbereichs Mensch-Computer-Interaktion.

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Thema der aktuellen Challenge 2018:

Usability Challenge 2018 - Poster     Smart Glasses

Ihr Ziel in der Challenge ist die systematische Konzeptentwicklung und Evaluation innovativer, benutzbarer und intelligenter Anwendungen mit Daten- oder AR-Brillen im privaten oder beruflichen Umfeld.

Smart Glasses haben inszwischen eine gewisse Marktreife erlangt und finden heutzutage bereits Einsatz, u.a. in der industriellen Fertigung, in der Planung und Simulation oder in der Wartung. Die E-Mail-Benachrichtigung am Brillenrand war gestern. Heute lassen sich bspw. durch Augmented Reality und maschinelles Lernen ganz neue Sichten auf Daten und Informationen legen. Wie können also Anwendungen aussehen, die wirklich als „smart“ und usable bezeichnet werden können?

Download: Poster zur Challenge 2018

 

Allgemeine Rahmenbedingungen

 

Aufgabe und Vorgehen

Jede Gruppe entwickelt ein Konzept für eine Anwendung. Dabei dürfen existierende Werkzeuge und Konzepte existierender Plattformen einfließen, es muss aber einen entscheidenden innovativen Anteil bei der Konzeption geben. Eine Ausrichtung auf eine spezielle Plattform ist nicht vorgegeben, da diese ggf. den Entwurf zu stark reglementieren würde. Grundsätzliche Prinzipien und Konzepte sind selbstverständlich übertragbar.

Der Focus liegt auf einem durchdachten und dokumentierten Vorgehen und Konzept und einem ansprechenden Entwurf mit hoher Usability. Es sollten Prototypen erstellt werden, die aber natürlich keine Produktqualität haben müssen; die Umsetzbarkeit als Produkt ist aber zu betrachten.

Wichtig ist, dass die gewählte Methodik einem menschenzentrierten Ansatz folgt. Dabei soll in der einzureichenden Dokumentation nicht die Methodik(en) an sich umfänglich beschrieben werden, sondern ihre konkrete Anwendung im Projekt. Im Kern des Dokumentation Ihres Arbeitsergebnisses steht Ihr Eigenanteil.

Das Arbeitsergebnis umfasst eine Dokumentation mit u.a. folgenden Inhalten

  • Zusammenfassung der Ergebnisse
  • Vorgehensweise
  • Entwurf mit Begründungen, was, wie und warum gemacht wurde.
  • Evaluation

Die Dokumentation soll im Hauptteil 30 Seiten nicht überschreiten. Darüber hinaus können im Anhang weitere Informationen wie Screenshots, Alternativen, Tabellen, Daten, etc. angegeben werden. Beiträge sind auch international möglich und können sowohl in deutscher, als auch in englischer Sprache eingereicht werden.

Bewertungskriterien

Bewertet wird

  • die Kreativität des Entwurfs
  • die Klarheit der Darstellung
  • die Usability der Applikation
  • die Begründungen, warum was wie entworfen wurde
  • das methodische Vorgehen beim Entwurf
  • das methodische Vorgehen bei der Evaluation

Teilnahmebedingungen

Alle Teilnehmer der Gruppe müssen im aktuellen Wintersemester an einer Hochschule als Student/in immatrikuliert sein und das Thema selbstständig bearbeiten. Dozent/inn/en sollen nur allgemein beraten, aber nicht bei der eigentlichen Durchführung der Usability Challenge unterstützen. Jede Gruppe besteht aus 2 - 4 Teilnehmern.

Abgabe

Die Abgabe der anomysierten Dokumentation erfolgt über das Konferenz-Verwaltungssystem conftool als pdf-File. Sobald das eingerichtet ist, finden Sie hier einen Link zur Einreichung.

"Anonymisiert" bedeutet, dass Sie zwar bei der Registrierung die Namen Ihrer Projektgruppe benennen, im Berichts-Dokument sollen Ihre Namen und ihre Hochschule inkl. Ort aber nicht mehr angegeben werden. So soll eine faire und einheitliche Begutachtung gewährleistet werden. Da wir die darstellen möchten, welche Städte/Hochschulen an der Usability Challenge teilnehmen, werden wir die Stadt jeder teilnehmendern Gruppe zukünftig in einer Übersicht darstellen.

Termine

Abgabefrist ist der 30. April. 2018

Im Juni/Juli bekommen alle Teilnehmer eine Rückmeldung.

Im September präsentiert jedes Gewinnerteam seinen preisgekrönten Beitrag auf der Konferenz Mensch und Computer.

Konferenz Mensch und Computer

Preise

Es werden die besten Beiträge in den Kategorien Bachelor-, Master- und HCI-Studiengänge prämiert. Als Preis bekommt jedes Gewinnerteam 500€.

Außerdem können die Gewinnerteams ohne Teilnahmegebühr an der Konferenz Mensch und Computer teilnehmen.

Die Reviewer der Fachgruppe Software-Ergonomie der GI

  • Frieder Strauß (Landeshauptstadt München)
  • Markus Dahm (HS Düsseldorf)
  • Karsten Nebe (HS Rhein-Waal)
  • Holger Fischer (Uni Paderborn)
  • Andreas Heinecke (Westfälische HS)
  • Thomas Mandl (Uni Hildesheim)
  • Gerrit Meixner (HS Heilbronn)
  • Marco Biedermann (Capgemini)

Die Sponsoren der Preise

Capgemini - Consulting, Technology, Professional Services          msg group -  Intelligente IT- und Branchenlösungen

 


Themen und Gewinner der Vorjahre

 

Challenge 2017 -Auto-Cockpit

Das Cockpit des Autos ist im Wandel: Tachometer, Kontrolllämpchen und Knöpfe machen Platz für Navigation, Fahrassistenz, Head-Up-Displays oder für Entertainment in selbstfahrenden Autos. Was aber brauchen wir wirklich, um ein Auto sicher zu führen? Wir suchen innovative Konzepte für das Cockpit, die im Kontext entsprechenden Nutzen bringen, klar verständlich sind und beeindrucken.

1. Preis Bachelor-Beiträge: I am here for you - the car with hearing assistence - Petermüller, Julia; Raml, Susanne; Schirz, Christina; Reithmayr, Marlene (Hochschule Hagenberg)

1. Preis Master-Beiträge: Konfiguration des Auto-Cockpits - Burgdorf, Philipp; Jordan, Felix;
Honluk, Hülya; Weber, Stephan (Hochschule Düsseldorf) 

1. Preis Beiträge MCI-Studiengänge: COMEMO - Ein Konzept zur Kommunikation zwischen Autofahrern auf Basis von Emotionen - Gauges, Annika; Lemanczyk, Anika; Lehmann, Jessica; Bien, Mona (Universität Siegen) 

Honorable Mention wg. besonderer Praxistauglichkeit:   Carbility - Konzeption einer Applikation zur Wartung, Diagnose und Behebung von Fehlern im Auto - Kirchhübel, Jasmin; Hosak, Miriam; Esau, Margarita (Universität Siegen)

 

Challenge 2016 - Smartwatches

Smartwatches zählen unsere Schritte und Herzschläge, nehmen unsere Telefonanrufe entgegen oder machen uns auf Termine aufmerkam. Was aber können wir noch alles mit ihnen ermöglichen?

Wir suchen innovative und coole Anwendungen für die neuen, kleinen Computer am Hangelenk, die trotz ihrer Einschräkungen Nutzen bringen, beeindrucken und außerdem noch Spaß machen.

Ziel: Konzeptentwicklung einer innovativen & coolen Smartwatch-App unter Anwendung von Usability- & UX-Techniken.

1. Preis Master-Beiträge: Margarita Grinko, Tanja Ertl, Simon Gruseck, Alexander Hellmann (Universität Siegen): Stressprävention - Akut-Intervention und langfristige Verhaltensänderung via Smartwatch-App ‚Om‘ 

1. Preis Bachelor-Beiträge: Alessandro Wawer, Verena Schrader (Westfälische Hochschule Gelsenkirchen), SmartCooking

2. Preis Bachelor-Beiträge: Jennifer Rose, Fiona Pütz, Pascal Witkowski, Jonas Wiza (Hochschule Düsseldorf): Notiz-App für die Smartwatch 

 

Challenge 2015 - Serious Gaming

Das Ziel ist die Konzeptentwicklung einer Anwendung, in der Ansätze aus dem Serious Gaming angemessen umgesetzt werden.
 
Spielen um sinnhafte Inhalte zu begreifen, ist einer der Grundgedanken von Serious Gaming. Beim Spielen lernen wir nebenher und werden zusätzlich motiviert. Eine große Community erhöht die Attraktivität weiter. Wie können wir diese Ansätze nutzen, um mit ihnen Anreize zu schaffen, Ernsthaftes und Sinnvolles zu vermitteln oder auch unseren Arbeitsalltag zu bereichern?
 
1. Preis: Nils Vindice, Hannah Knipp, Inken Leopold, Ildar Allayarov (Universität Siegen): Blackout - Konzeptentwurf einer Serious Gaming Plattform
 
2. Preis: Sascha Fritzsch, Elnaz Haschemilar, Maximilian Knoch, Tim Pierick (Universität Siegen): TaPAS - Tablet Praxis, Aber Spielend
 
3. Preis: Claudia Kirschtein, Nicole Rempel (Universität Bielefeld): „TamaGo“ - Entwicklung eines Serious Games für den Bereich Gesundheit
 
Honorable Mention as Bachelor-Paper: Anika Merkens, Carolin Meier, Dominique Berners, Phil Köster (Hochschule Düsseldorf): DOOMiversity

 

Challenge 2014 - Gesellschaftliche Verantwortung im demografischen Wandel

1. Preis - Tamara Staab, Bianca Gockel, Hannes Johne, Fredericke Schnittert (Universität Siegen): Meine Familie - Entwurf einer mobilen Applikation zur Interaktion in der Familie

2. Preis - Henrik Dransfeld, Sarah Maniecki, Tim Wildhagen, Jennifer Rose, Elke Kintzel (Fachhochschule Düsseldorf): VideoBell

3. Preis - Johanna Latt, Jan Preßler (Julius-Maximilians-Universität Würzburg): Flying Helfer - Entwicklung eines Konzepts und Prototyps zur Unterstützung von Senioren im Alltag

 

Challenge 2013 - Lernunterstützung mit sozialem Netzwerk

Ihre Aufgabe ist die Konzeption von Werkzeugen zum Unterstützen des Lernens in sozialen Netzwerken. Existierende Werkzeuge können einfliessen, es muss aber neinen innovativen Anteil bei der Konzeption geben. Wir akzeptieren auch englische Beiträge, bzw. Beiträge ausländischer Hochschulen.

Drei Teams gewinnen die freie Tagungsteilnahme an der Konferenz Mensch und Computer, 500 Euro pro Team für Reisekosten sowie einen Geldpreis je Team von 500 Euro, dank des Sponsors Capgemini Deutschland.

Mehr Informationen und den Kontakt finden Sie hier: usability-challenge.de.

1. Preis - Oliver Stickel, Sebastian Wientzek und Dominik Hornung (Universität Siegen): Social Flashcards

2. Preis - Michael Diesenreither, Peter Abfalterer, Matthias Gahleitner und Christian Hepp (FH Oberösterreich, Campus Hagenberg): jam.ON

3. Preis - Anke Reinschlüssel, Tino Hilbert, Julia Käfer und Ruth Schuffenhauer (Universität Siegen): Demandio - Ein Konzept zur gegenseitigen Unterstützung beim Lernen mittels Videochat

 

Challenge 2012 - Prototyp für eine mobile Applikation, mit deren Hilfe im Alltag Energie gespart werden kann

1. Preis - Christiane Nusch und Laura Festl: Social Energy Saver - Prototyp für eine mobile Applikation, mit deren Hilfe im Alltag Energie gespart werden kann

2. Preis - Katja Gutjahr, Insa Kanold, Anne Pillmann: Energy Key - Energiespar-App für Kinder

3. Preis - Oliver Heger, Celestine Freund, Hannes Kurze, Martin Menzel: Nutzerorientierte Gestaltung einer mobilen Applikation zur motivierenden und ratgebenden Unterstützung von Stromsparmaßnahmen in Organisationen

 

Challenge 2011 - Webseiten Analyse und Optimierung

Aufgabe war es die Webseiten des Fachbereichs auf Usability hin zu analysieren und Verbesserungsvorschläge zu machen.

Eingereicht wurden 13 Arbeiten, wobei nach einer ersten Review-Runde es dann 5 in die Abschluss-Reviewrunde geschafft haben. Die Reviewer haben sich dabei (teilweise mehrfach) durch insgesamt fast 600 Seiten durchgearbeitet. Wir freuen uns sehr, dass wir dabei sehr hochwertige Arbeiten bewerten durften.

Die drei Gewinnerteams haben die freie Tagungsteilnahme und 500 Euro pro Team für Reisekosten gewonnen sowie einen Geldpreis je Team von 500 Euro, der durch den Sponsor Capgemini übergeben wird. Vielen Dank für diese großzügige Unterstützung und auch Dank an Max Eibl, den Ausrichter der M&C 2011 sowie an Michael Herczeg den Sprecher des FB.

Die Preisübergabe und die endgültige Platzierung wurden auf der Tagung feierlich am Montag den 12. September von 16-17:30 Uhr bekanntgegeben. Zuvor haben die Preisträger ihre Arbeit vortragen und präsentiert.

Die drei Gewinnerteams sind

1. Platz: Lisa Lahr, Philipp Schupp, Annett Wolf, Lars Waegner, Janina Mau, Julia Richter, Ina Pilz - Hochschule Zittau-Görlitz

2. Platz: Amid Ayobi, Eva Berner, Frank Rosswog - Uni Siegen

3. Platz: Janina Hofer, Benjamin Pick, Sima Schöning, Stefan Latt - Uni Siegen

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Wir gratulieren den Gewinnerteams zu ihrer hervorragenden Arbeit! Ebenso danken wir auch allen weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Ihr Interesse, Ihr großes Engagement und die fast durchweg ebenfalls guten bis sehr guten Arbeiten. Unser Dank geht auch an die unterstützenden Fachbereiche und Fakultäten der Studierenden!